Dienstag, 29. August 2017

Banane-Schoki-Kuchen

Letztens an einem Sonntagmorgen:
- Wie wärs mal wieder mit Kuchenbacken? 
Mhm, gute Idee. Was haben wir denn da?
- Na außer Butter, Mehl, Ei und Zucker noch ... Banane und Schoki! 
- Also wirds wohl ein Banane-Schoki-Kuchen!
- Fein, fein, her mit dem Mixer!

Und das ging so:
(Wir haben die Menge für eine 22 cm-Springform umgerechnet, in den Klammern ist die Menge für eine 26 cm-Form angegeben)

Zutaten für 22 cm (26 cm)

117 g (175 g) Butter
83 g (125 g) Zucker
2/3 (1) Paket Vanillezucker
2 (3) Eier
133 g (200 g) Mehl gesiebt
   2 Teile Weizen, 1 Teil Dinkel-Vollkorn
2 (3) gestrichene TL Backpulver
10 g (15 g) Kakaopulver gesiebt
33 g (50 g) geraspelte Schoki
2 (3) reife Bananen
1/2 (gut 1) TL Kardamon

Zubereitung 

Backofen vorheizen auf 160 C bei Heißluft. Butter mit Rührbesen glatt rühren, nach und nach Zucker und Vanillezucker dazu bis gebundene Masse entstanden. Eier dazugeben (pro Ei etwa 1/2 Minute rühren). Mehl, Backpulver, Kakao mischen und in zwei Portionen unterrühren. Teig in gefettete Form geben, glatt streichen und Bananen in halbierten Stücken drauf verteilen. Den Kuchen für ca. 30 min (40 bei großer Form) backen.

Lecker wars! Und etwas haben wir uns geschmacklich an einen Kindergeburtstag erinnert gefühlt - dafür hätten allerdings noch ein paar Smarties und Kerzen auf den Kuchen gemusst. Sind also perfekt vorbereitet für die erste große Party von Klein-Mitbewohnerin.

Montag, 17. Juli 2017

Klein-Mitbewohnerin: Garderoben-Update

Für Klein-Mitbewohnerin wurde in den letzten Wochen wieder Näh- und Stricknadel geschwungen. Hier eine Auswahl der entstandenen Stücke:


Die Schnittmuster für Hose und Shirts entstammen aus diesem Buch.


Außerdem gabs eine Pullerbüx, eine Knotenmütze und jede Menge Sabbertücher mit Mullwindeln oder Moltontücher als Unterschicht- gerade sehr häufig im Gebrauch ;-)


Dieses Jäckchen aus diesem Buch hat eine ganze Weile gebraucht, bis es fertig war - aber es hat es gelohnt und kommt mit in den Reisekoffer!


Klein-Mitbewohnerins Omi hat vor einiger Zeit einen schönen blau gemusterten Fleecestoff im Laden entdeckt, daraus ist diese Jacke aus diesem Schnittmuster entstanden - ein echtes Lieblingsstück!

Etagere von der Omi

Also ich liebe ja Geschirr mit Goldrand und finde, dass man schöne Einzelstücke wunderbar in Szene setzen kann. Dieses Ensemble entstammt Orginal aus dem Küchenschrank der Omi und war sicherlich guter Begleiter so mancher Kaffetafel. Jetzt war es soweit für einen Neuanfang und der Mitbewohner schnappte sich Tasse & Co. und verschwand damit im Hobbykeller.


Zunächst wurde mit einem Porzelanbohrer-Aufsatz mittig Löcher in alle drei Teile gebohrt.


Dieses Etageren-Set haben wir im Internet bestellt, es enthielt...


Gefüllt mit lecker Obst macht die neue Etagere doch echt was her!  


Freitag, 16. Juni 2017

Es blüht so schön

Dass Bienen zu den wichtigsten Tieren gehören, ist klar. Sie machen nicht nur leckeren Honig sondern bestäuben auch einen Großteil der Obst- und Gemüsesorten. Daher erfüllten der Mitbewohner und ich mit unserer Wiesenblumen-Aussaat im April direkt zwei Zwecke: Was Schönes fürs Auge und Futter für Bienen. Dabei achteten wir (Gruß an Bienenfreundin Charlotte) extra auf ein Samentütchen mit der Aufschrift "bienenfreundlich", da viele Saatmischungen dies in der Tat nicht erfüllen und nicht-heimische Blümchen wachsen lassen. Der Mitbewohner verteilte die für 6 m² gedachte Mischung voller Euphorie auf einer Fläche von so 1 m²
 - was dem Wachstum aber nicht geschadet hat. Seit einigen Wochen erfreuen wir (und Biene Maja) uns daher täglich am bunten Blühstreifen - seht selbst, was für vielfältige Blüten die Natur hervorbringt!









Donnerstag, 8. Juni 2017

Korianderpesto

Im Hochbeet sprießt der Koriander wie Unkraut! Es hat etwas gedauert, bis der Koriander und ich uns angefreundet hatten, aber seitdem könnte ich das asiatische Gewürz über jedes Essen streuen. Nachdem die letzten Jahre die Anzucht des Korianders eher kümmerliche Stängel mit etwas Grün hervorbrachte, kommen wir dieses Jahr (der Kälteperiode im April sei Dank?!) mit der Ernte nicht hinterher.


Daher suchte ich nach weiteren Verarbeitungsmöglichkeiten und entdeckte ein Korianderpesto:

Zutaten für zwei kleine Gläschen 

20 g Koriander
50 g Cashewkerne
etwas Zitronenabrieb
1 Knoblauchzehe
1/2 TL Thymian 
ca. 50 ml Olivenöl (bis gewünschte Konsistenz erreicht)
Salz und Pfeffer
(eigentlich sollte noch etwas Parmesan hinein - aber der wurde vergessen;-) )


Alles klein hacken (für Nüsse und Kräuter evtl. die Küchenmaschine verwenden, Knoblauch könnte darin bitter werden) und mischen. In Gläschen füllen und mit etwas Öl bedecken. Laut Internet ist so ein Pesto im Kühlschrank eine Woche haltbar. Gut schmeckts, wenn das Pesto aus dem Ofen kommt - z. B. Baguette damit bestreichen und im Öfen rösten oder ein paar Kleckse auf die Lasagne geben, bevor sie gebacken wird.


Donnerstag, 1. Juni 2017

Altes Gemälde neu entdeckt

Vor ein paar Tagen waren Opa und 1/2-Oma zu Besuch und hatten Werke vergangener kreativer Phasen in Gepäck. Dass diese nicht einfach in den Mappen vor sich hin vegitieren dürfen, war schnell klar. Also wurde als erstes einem besonders schönen Exemplar, das mit Acrylfarbe und Spachtel erstellt wurde, ein neues Leben im Esszimmer ermöglicht. Durch die Spachteltechnik entstanden verschieden förmige Fächer, der Mitbewohner meint sogar, einen Fasan darunter erkennen zu können. 
Wir erstanden zusätzlich einen auf-alt-getrimmten Rahmen, Sperrholz und Papier für ein Passepartout.


Der Mitbewohner befestigte so das Holz am Rahmen.


Und schon hängt das gute Stück - was so ein schicker Rahmen und Passepartout doch dabei ausmacht, ein schönes Bild ins schönste Licht zu rücken!



Freitag, 26. Mai 2017

Alles Paletti

Der Nachbar hat eine große Lieferung Paletten erhalten und daraus eine schöne Sitzgruppe zusammengeschraubt.


Der Mitbewohner hat sich zwei komplette Palette(!) mitbringen lassen und diese zusammen mit ein paar Resten zu einer langen Gartentafel verarbeitet.
Dazu wurden im Baumarkt noch einige Baulatten und Winkel besorgt. Die Latten kurz und klein sägen (möglichst passend :-) ) ...


... und an der kurzen Seite der Palette mit Winkel und weiteren Schrauben anbringen. Damit alles sicher hält, am Ende eine 18 cm Schraube einmal durch alle Latten in die Palette drehen. Außerdem kleine Füße unter den Beinen anbringen, damit das Holz sich nicht mit Wasser vollsaugt, falls der Tisch mal in einer Pfütze steht.


Für die Zwischenräume der Palette wurden aus den Resten anderer Paletten die Lückenfüller passend gesägt und mit Nägeln befestigt. Das Resultat noch mit einem Schwingschleifer bearbeiten, damit man sich keine Splitter einfängt. Und schon kann der Sommer mit langen Grillabenden und vielen Freunden kommen :-)


Da nach den Tischen immer noch nicht alle Reste verbaut waren, ist noch ein kleines portables Hochbeet entstanden, in dem erste Radieschen sprießen und noch Rucola erwartet wird.