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Sonntag, 21. August 2016

Schwedische Schnecken

Schwedische Zimtschnecken (Kanelbullar) sind so ziemlich das Leckerste, was man sich an süßem Backwerk vorstellen kann und eine typisch schwedische Spezialität, die jeder Schwede im Tiefkühlfach eingefroren hat, um sie bei unangekündigtem Besuch schnell in der Mikrowelle aufzuwärmen. Na gut, das trifft vielleicht tatsächlich nicht auf jeden Schweden zu, aber eine klassische Ergänzung zum (essentiellen) Kaffee am Nachmittag sind Bullar in jedem Fall. 


Zutaten für 20 Stück (10 mit Zimt, 10 mit Vanillezucker): 
25 g Hefe
75 g Margarine oder Butter
2 1/2 dl (250 ml) Milch
3/4 dl (75 ml) Zucker
1 tsk (5 ml) Kardamom
1 krm (1 ml) Salz
7-8 dl (700-800 ml) Mehl
1 Eigelb zum Bestreichen
Hagelzucker

Für die Füllung (nach Belieben anpassen):
ca. 40 g Margarine/Butter
ca. 1/2 dl (50 ml) Zucker
ca. 1 TL Zimt
ca. 1 TL Vanillezucker

Die Schweden verwenden etwas ungewöhnliche Einheiten, die man mit speziellen Messlöffel, die es z.B. auch bei IKEA gibt, aber einfach abmessen kann.

Rezept:
  • Hefe in eine Schüssel krümmen
  • Mehl, Salz, Kardamom, Zucker mischen 
  • Margarine schmelzen, Milch hinzufügen, beides lauwarm werden lassen und etwas davon zur Hefe geben, die Hefe darin auflösen
  • Die aufgelöste Hefe und den Rest Milch/Margarine zum Mehlgemisch geben und alles gut durchkneten, bis der Teig nicht mehr klebt (evtl. etwas Mehl hinzufügen)
  • Teig ca. 1/2 h abgedeckt gehen lassen
  • Teig ausrollen, mit Margarine bestreichen und Zucker bestreuen
  • Eine Hälfte mit Zimt, andere mit Vanillezucker bestreuen 

  • Teig aufrollen
  • 20 bullar zuschneiden
  • Bullar aufs Backblech legen und ca. 1/2 h abgedeckt gehen lassen
  • Buller mit Eigelb bestreichen und mit Hagelzucker bestreuen


Bullar 8 min bei 225 C (Ober/Unterhitze) backen und den Duft in der Küche sowie die Buller genießen!!

Mums vad got!!


Sonntag, 20. März 2016

Klebekuchen aus Schweden

Wenn der Mitbewohner und ich für eines bekannt sind, dann für unser schokoladiges Mitbringsel zu so mancher Party. Deswegen ist es allerhöchste Zeit, dass dieser Köstlichkeit auch hier ein Eintrag gewidmet wird. Die Rede ist vom dem schwedischen Klebekuchen - dem Kladdkaka. Die Zubereitung ist sehr einfach und das Ergebnis maximal lecker. Einfrieren lässt sich das gute Stück auch sehr gut, falls man mal ein paar mehr für gewisse Festivitäten vorbereiten möchte. 

Zutaten für einen Kladdkaka







  • 2 Eier
  • 100 g Margarine
  • 3 dl Zucker
  • 2,5 dl Mehl
  • 4 EL Kakao
  • 1,5 TL Vanillezucker
  • Prise Salz


  • Zusätzlich können noch 150 g Kirschen aus dem Glas oder 1 Päckchen (100 g) Krokant dem Teig beigemengt werden. 

    Zubereitung

    • Margarine schmelzen
    • Zucker und Eier cremig rühren
    • Margarine unterrühren
    • Restliche Zutaten mischen und zum Zucker-Butter Gemisch geben
    • Evtl. noch Kirschen oder Krokant hinzufügen
    • Den Teig in gefettete Springform (24 cm) geben und 25-28 min bei 180 C Ober/Unterhitze backen (bei größeren Formen ein paar Minuten kürzer backen)
    (Es fehlt ein Bild, wo der Mitbewohner die Rührstäbe ableckt.) 



    Da ist der fertige Kuchen, jetzt nur noch mit Puderzucker bestreuen. Die Schweden reichen dazu Schlagsahne oder Vanilleeis. 



    Samstag, 20. Februar 2016

    Buchstabensalat

    Heute wird mit ganz besonderen Zutaten in der Küche hantiert: Buchstaben aus Sperrholz! Die Umlaut-Punkte werden aus den Enden einer "3" abgesägt. Erraten die Schwedischsprechenden unter euch, was hier gleich steht?!


    Ja, genau! Köket - die Küche! Das passt ja hervorragend! Die Buchstaben werden mit unterschiedlichen Materialien bearbeitet: Selbstklebende Halbpeerlen (Mitbewohner: Sieht aus wie Zuckerguss!), Schlagmetall in Kupfer, 2x Maskingtape (einmal in Stoffoptik), Schwamm mit Akrylfarbe.


    Und schon hängen die Buchstaben über ihrem zugehörigen Ort: dem Küchenschrank!



    Freitag, 26. April 2013

    Der John und der Ossi

    Ja, diese beiden Jungs aus dem schönen Stockholm machen schöne Tanzmusik. Fürs neue Album haben sie nicht nur musiktechnisch den Expetimentierkasten aus dem Keller geholt. Modernste Lichtinstellarionrn auf der Bühne unterstützen die schlagzeugdominanten Songs der Schweden. Zwischendurch ein wenig wirres Gequatsche des Frontmanns John. Seine Gitarre wäre fast so alt wie seine Mama,deswegen würd er sie so lieben. Äh ja,gut dass er sich dann wieder aufs Musik machen konzentriert hat.


    Zum ersten Reinhören empfielt sich das immer wieder gute Man Must Dance oder Execution Song aus dem ersten Album. Außerdem zählen 18 Karat Gold und von der neusten Platte Bull/Bear zu meinen Favouriten. Hier kann man in in "Transitions"reinhören.

    Donnerstag, 22. März 2012

    Musik vom Kristofer aus Schweden

     Besuch von Kristofer Åström mit seinen Bandkollegen, die auch seine Klone sein könnten. Zumindest tragen sie das Haupthaar sehr ähnlich. Der eine Klon versteckt ist etwas schüchtern und versteckt sich hinter der Säule, der andere im Schatten. Aber Kristofer schrammelt links im Bild fröhlich vor sich hin. Der hatte - so als der typische eher wortkarge Klischeeschwede - in den Musikpausen nicht viel zu erzählen, wollte halt keine Zeit verlieren und lieber schnell zum nächsten Lied kommen. Die waren aber auch wirklich schön - wie when her eyes turn blue (gibts hier zu hören).

    Sonntag, 26. Februar 2012

    An einem möhrigen Sonntagnachmittag

    Der heutige Tag wurde dazu auserkoren, einen Morotskaka ( = Möhrenkuchen) nach orginal schwedischem Rezept zu backen. Nachdem der letzte Kuchen es nicht zu einem Blogeintrag schaffte, da er stattdessen vorher in der Tonne landete (man hatte aus unerfindlichen Gründen die doppelte Menge an Zucker zum Karamelisieren der Äpfel verwendet und beim Essen das Gefühl auf einem nicht enden wollenden Bonbon zu kauen), versuchten der Mitbewohner und ich - motiviert vom schönen Sonnenschein - heute erneut unser Glück.

    Zutaten:

    Teig                                     
    2,5 dl neutrales Öl.
    3,5 dl Zucker.
    4 dl geriebene Möhren.
    4,5 dl Mehl.
    3 Eier
    2 Teelöffel Backpulver
    1 Teelöffel Zimt
    0,5 Teelöffel Salz
    0,5 Teelöffel geriebene Muskatnuss

    Glasur
    Saft und Schale einer halben Zitrone
    250g Frischkäse
    0,5 dl Puderzucker
    1 Messerspitze Vanillezucker



    Man merkt: Die Schweden kochen gerne in Deziliter. Und daher ist so ein Abmessgefäß (s. Bild) unverzichtbar. Oder man verrechnet irgendwie die Dichte von allem. Äh lieber nicht, zu kompliziert. Und übrigens sind 400ccm = 4dl. Das weiß ja jedes Kind. Ich jetzt auch.
    Auf jeden Fall werden die 4dl Möhren gerieben.


    Dann Öl und Zucker vermengt. Möhren und Eier dazu. Nebenan steht schon das Mehl mit Zimt, Backpulver und Muskat bereit, das kommt dann zum Öl-Zucker-Möhren-Ei.


    Alles in eine gefettete Form schütten und bei 170°C (Umluft) ca. 45 min backen.

     Für die Glasur Zitronensaft und -schale mit Frischkäse, Puderzucker und Vanillezucker vermischen.

    Dann den Kuchen aus dem Ofen holen und abkühlen lassen -


    In der Zwischenzeit einen Vorfrühlingssparziergang absolvieren.


    Dann nur noch die Glasur auf dem Kuchen verstreichen..


    ... und selbigen umgehend verspeisen! Mhm lecker! Und gar nicht "kaka"!


    (Über etwaige Reste freut sich die Tatort-Community)

    Freitag, 21. Oktober 2011

    Vi läser svenska

    Hier ein paar Ausdrücke, die nicht unbedingt essenziell, aber doch sehr hübsch sind

    lyckans ost - Glückspilz (wörtlich Glückskäse)
    plugghäst - Streber (wörtlich: Lernpferd)
    livet är ingen dans på rosor - Das Leben ist kein Ponyhof (wörtlich: Das Leben ist kein Tanz auf Rosen)
    ha myror i brallan - Hummeln im Hintern haben (wörtlich: Ameisen in der Buxe haben)