Sonntag, 25. September 2016

Palette an die Wand

Seit geraumer Zeit liegt es voll im Trend, olle Euro-Paletten in Möbel oder andere Einrichtungsgegenstände zu verwandeln. Da steigen wir nun auch mal ein!
Der Mitbewohner schnappt sich ein recht gut erhaltene, alte Palette und sägt das schönste Drittel ab. Aus einem der übrigen Bretter werden zwei Stücke passend gesägt, um als Regalboden zu fungieren.


Mit jeweils zwei Winkeln werden diese Stücke mit dem Rest verschraubt. Damit eine ebene Auflagefläche entsteht, werden zunächst noch Aussparungen für die Winkel mit einem Stechbeitel herausgearbeitet.


Nachdem alles gut mit Schmirgelpapier bearbeitet wurde - man holt sich sonst schnell einen Splitter an dem alten Holz - sind der Phantasie bei der Farbwahl natürlich wieder keine Grenzen gesetzt. Wir entscheiden uns für ein Türkis, das auch schon andernorts Anwendung gefunden hat. Für so eine alte Palette ist unserer Meinung auch "Shabby Chic" ganz gut geeignet. Daher wird mit weißer Farbe noch dünn eine Patina aufgebracht und an einigen Stellen das Holz durch Schmirgeln wieder freigelegt.


Mit Nageldübeln wird das Resultat an die Wand gebracht. Da der finale Ort aber noch nicht feststeht, muss der Mitbewohner hier noch als Stativ herhalten.



Sonntag, 21. August 2016

Schwedische Schnecken

Schwedische Zimtschnecken (Kanelbullar) sind so ziemlich das Leckerste, was man sich an süßem Backwerk vorstellen kann und eine typisch schwedische Spezialität, die jeder Schwede im Tiefkühlfach eingefroren hat, um sie bei unangekündigtem Besuch schnell in der Mikrowelle aufzuwärmen. Na gut, das trifft vielleicht tatsächlich nicht auf jeden Schweden zu, aber eine klassische Ergänzung zum (essentiellen) Kaffee am Nachmittag sind Bullar in jedem Fall. 


Zutaten für 20 Stück (10 mit Zimt, 10 mit Vanillezucker): 
25 g Hefe
75 g Margarine oder Butter
2 1/2 dl (250 ml) Milch
3/4 dl (75 ml) Zucker
1 tsk (5 ml) Kardamom
1 krm (1 ml) Salz
7-8 dl (700-800 ml) Mehl
1 Eigelb zum Bestreichen
Hagelzucker

Für die Füllung (nach Belieben anpassen):
ca. 40 g Margarine/Butter
ca. 1/2 dl (50 ml) Zucker
ca. 1 TL Zimt
ca. 1 TL Vanillezucker

Die Schweden verwenden etwas ungewöhnliche Einheiten, die man mit speziellen Messlöffel, die es z.B. auch bei IKEA gibt, aber einfach abmessen kann.

Rezept:
  • Hefe in eine Schüssel krümmen
  • Mehl, Salz, Kardamom, Zucker mischen 
  • Margarine schmelzen, Milch hinzufügen, beides lauwarm werden lassen und etwas davon zur Hefe geben, die Hefe darin auflösen
  • Die aufgelöste Hefe und den Rest Milch/Margarine zum Mehlgemisch geben und alles gut durchkneten, bis der Teig nicht mehr klebt (evtl. etwas Mehl hinzufügen)
  • Teig ca. 1/2 h abgedeckt gehen lassen
  • Teig ausrollen, mit Margarine bestreichen und Zucker bestreuen
  • Eine Hälfte mit Zimt, andere mit Vanillezucker bestreuen 

  • Teig aufrollen
  • 20 bullar zuschneiden
  • Bullar aufs Backblech legen und ca. 1/2 h abgedeckt gehen lassen
  • Buller mit Eigelb bestreichen und mit Hagelzucker bestreuen


Bullar 8 min bei 225 C (Ober/Unterhitze) backen und den Duft in der Küche sowie die Buller genießen!!

Mums vad got!!


Freitag, 12. August 2016

Tomaten-Basilikum-Ciabatta zum Grillen

Dem fast schon herbstlichen Wetter zum Trotz wurde bei uns gestern der Grill angefeuert - und dazu gehört natürlich auch ein leckeres Brot. Hefe ist ja eine der besten Erfindungen, die es gibt - finde ich. Zunächst einmal diese wundersame Vermehrung in der Schüssel, dann diese locker-luftige Konsistenz des Teigs beim Kneten und außerdem riecht die Wohnung immer so gut beim Brotbacken - ein echtes Erlebnis für alle Sinne! 


Die Zutaten für 2 Brote lauten
  • 750 g Weizenmehl
  • 250 g Dinkelvollkornmehl
  • 1 Würfel Hefe
  • 350 ml lauwarme Milch (z.B. kurz in Mikrowelle erwärmen)
  • 500 ml lauwarme Buttermilch
  • 2 EL Salz
  • 100 g Sesam
  • 50 g getrocknete Tomaten, klein geschnitten
  • paar Stängel Basilikum, klein geschnitten



Zubereitung
  • Die Hälfte des Mehls in Schüssel sieben
  • Hefe in Milch auflösen
  • mit Buttermilch mischen und zum Mehl geben
  • Salz hinzufügen und gut vermengen
  • Sesam/Tomaten/Basilikum hinzugeben und nach und nach das restliche Mehl unterrühren, bis ein glatter Teig entsteht
  • Den Teig 1 h abgedeckt an einem warmen Ort gehen lassen


  • mit bemehlten Händen den Teig teilen, gut durchkneten und 2 Laibe formen
  • nochmal abgedeckt auf Backblech 20 min ruhen


  • die Brote bei 180 C Ober/Unterhitze ca. 35 min backen


Das schmeckt FABELHAFT!! Ein wirklich sehr fluffiges und leckeres Brot!

Samstag, 30. Juli 2016

A wie AROHA


Vor einiger Zeit ist uns im Baumarkt mal eine Beschreibung in den Wagen gefallen, wie man Regale in Buchstabenformat selbst zusammenschreinert. Jetzt ging der Mitbewohner diese Idee endlich an. Erste Frage: Welche Buchstaben möchte man sich denn ins Zimmer stellen? Unser von der letzten großen Reise geprägtes Ergebnis: AROHA – Maori für Herzlich Willkommen, Liebe oder auch Alles Gute! 

Heißt also:  Material für 2x A, und je 1x R, O und H besorgen! 
Was wird benötigt?
Die Buchstaben sollen ein bisschen kleiner werden als in der Beschreibung, daher muss zuerst alles umgerechnet werden für unser Format: 850x600x300 cm H/B/T.
Um ein Gerüst aus Kanthölzern (22x44 cm) werden MDF Platten geschraubt. Da die Beschreibung nur für das A die genauen Arbeitsschritte liefert, werden die Maße für die weiteren Buchstaben ausgerechnet. Rechts das Ergebnis.

Mit dem A geht es los. MDF-Platten wurden in der richtigen Breite bestellt und müssen ebenso wie die Kanthölzer aus dem Baumarkt mit der Stichsäge auf die richtige Länge gestutzt werden.


Die Kanthölzer werden mit den MDF-Platten verschraubt. Wo? Richtig: an den Kanten. So entsteht nach und nach der Buchstabe. So langsam nimmt er Gestalt an.

Alle Teile verbaut? Gut, dann ist das A ja schon fast fertig. Die Verschraubungen werden noch mit einem Holzkit überdeckt. Diese Stelle und alle Kanten werden dann geschmirgelt.


Natürlich sieht es so noch nicht ganz so toll aus. Was könnte helfen? Ein bisschen Farbe! Die fünf Buchstaben sollen in verschiedenen Grautönen erscheinen. Es wird weißer und schwarzer Holzlack gemischt, bis der gewünschte Farbton in der Dose ist. Das Auftragen mit Farbrollen ist dann einfach. Und schon hat das A seinen Platz im Arbeitszimmer gefunden. In den nächsten Wochen folgen dann Weitere.

Sonntag, 24. Juli 2016

Sonntags-Blaubeer-Kuchen

Nach einem sonnigen Sonntagsspaziergang inklusive dem obligatorischen Blumenpflücken auf den Feldern gab es einen sommerlichen Blaubeerkuchen mit leckerer Vanillepuddingfüllung.


Und so gelingt der Kuchen:

Man nehme

  • 100 g + 3EL Zucker
  • 100 g kalte Butter
  • 100 g Quark (20%)
  • 250 Weizenmehl
  • 50 g Dinkelvollkornmehl
  • 1 Vanilleschote
  • 500 ml Milch
  • 1 Päckchen Vanillepuddingpulver
  • 3 EL Heidelbeeraufstrich
  • 200 g Heidelbeeren
100 g Zucker, Butter, Quark und Mehl verkneten und ca. 30 min kalt stellen.
Teig auf Mehl ausrollen und eine gefettete Springform (26 cm) damit auslegen, Rand andrücken.
Boden mehrmals einstechen. Bei 200 C Heißluft im Ofen ca. 20 min. backen, dann auskühlen lassen.

Vanilleschote halbieren, Mark herauskratzen. 3 EL Milch und Puddingpulver verrühren. Rest Milch 3 EL Zucker, Vanilleschote und -mark aufkochen. Vanilleschote entfernen. Puddingpulver einrühren, ca. 1 min köcheln, dann abkühlen lassen.

Teig mit dem Fruchtaufstrich bestreichen, Vanillepudding darauf verteilen. Heidelbeeren waschen, trocken und auf den Pudding geben. Kuchen ca. 4 h kalt stellen (oder schon früher essen, wenn man es nicht abwarten kann.)

Sonntag, 3. Juli 2016

Ja näh einer mal an!

In letzter Zeit hat die Nähmaschine so einiges hervorgebracht. Hier sind die Beweise:


Nachdem die deutsche Post die erste Decke für Ronja (vermutlich für den Eigenbedarf) entwendet und die Verärgerung darüber sich gelegt hatte, wurde beim zweiten Anlauf eine Decke in Wald-und-Wiesen-Optik gestaltet - ist auch eigentlich noch passender für Wildfang-Ronja!


Der Nachfolger der Tablet-Hülle ist hier zu sehen! Nun hat auch der Laptop eine gemütliche Behausung.


Die Anleitung für das Portemonnaie hat sich schon mehrfach bewährt gemacht. Die aktuelle Anker-Version ist bereits die dritte Auflage dieses Nähprojekts!

Sonntag, 5. Juni 2016

Aus eins mach' zwei

Meine kleinste Schwester geht gerne shoppen. Und wenn der Kleiderschrank mal wieder überquillt wird aussortiert - zur Freude der großen Schwester, die sich dann aus Shirts & Co. ein paar neue Gratisklamotten aussuchen kann. Und manchmal sind da schöne Fundstücke dabei, wie dieses Sommerkleid zum Beispiel. Das war allerdings ursprünglich recht kurz geschnitten und wurde dann einfach geteilt - zu Rock und Top.

Vorher & Nachher:

Und so sieht beides getragen aus: