Montag, 30. Mai 2016

Bunter Druck für die Shopper

Der Mitbewohner und ich gehen immer ganz umweltbewusst und ökomäßig mit unseren Stofftäschchen in den Supermarkt. Meist befüllen wir dabei langweilige Werbetaschen. Ab sofort haben wir dank Kartoffel & Co. nun ganz individuelle Shoppingbegleiter.

Benötigt für dieses Projekt werden Stofftaschen, Stoffmalfarbe, Schwamm und Pappteller sowie diverse Druckutensilien - die verschiedenen Techniken werden vertreten durch Kartoffel (für Schnitzkunst), Zitrone/Limette (für Druck mit Gemüse/Obst) und einer Blume (für fertige Stempel, dieser hier aus Moosgummi).


Als nächstes wird der Mitbewohner herbeigerufen und gebeten, seine Schnitzkunst zu demonstrieren. Das macht er doch gerne und designt mit seinen flinken Fingern ein Segelboot und einen Anker (für das Loch oben wurde eine Kullimiene zweckentfremdet). Bravo!!

GAAANZ WICHTIG: Vor Beginn die Taschen innen mit Pappe ausfüllen, damit der Druck nicht durch die Tasche auf die andere Seite (und den Tisch) durchgeht. (Nachher ist man immer schlauer..)
Dann überlegt man sich schöne Muster und Farbkombinationen, überträgt die Farbe mit dem Schwamm auf die Stempel und stempelt los!

Und hier sind unsere Meisterwerke zu sehen! Die Zitrone hat leider nicht so viel Struktur gegeben wie erhofft, mit der Limette ging es etwas besser. Aber insgesamt doch ein sehr schönes Ergebnis! Und der Mitbewohner hat auch Gefallen am Kartoffeldruck gefunden.

Sonntag, 29. Mai 2016

Rundumschlag Mai

Hochbeet & Co. bepflanzt und besät mit Tomate,
Aubergine, Sonnenblumen, Pflücksalat, Ruccola,
Zucchini, Buschbohnen, Gurke, Petersilie,
Basilikum, Borretsch und Koriander.

In letzter Zeit ist es auf diesem Blog etwas ruhig geworden - das wird sich aber jetzt wieder ändern! Und ruhig war es bei uns eigentlich auch gar nicht, hier ein paar Eindrücke der Aktionen im Monat Mai!

Ein Regal in die Ecke gebaut.


Für Ronja eine Kuscheldecke genäht.

Spazieren gegangen und dabei Blümchen gepflückt.




Hollunderblütensirup nach altbewährtem Rezept hergestellt.

Freitag, 29. April 2016

Ausflug nach Asien

Heute trauten der Mitbewohner und ich uns an eine asiatische Köstlichkeit: Das Sushi. Nachdem wir uns schon ein paar Mal Sushi gekauft und im Restaurant verspeist hatte, wollte wir wissen, ob man das nicht auch zu Hause genauso lecker hinbekommt. Für den ersten Versuch gab es noch keinen rohen Fisch, der wird dann beim nächsten Mal mit eingerollt!


Ein Überblick der Zutaten, wobei man eigentlich nur sehr wenig davon braucht und wir den Rest am nächsten Tag für einen Salat verwendet haben. Ausreichend wäre gewesen 
- 1/2 Möhre
- kleines Stück Salatgurke + Paprika
- 1/2 Avocado
- 1/2 Frühlingszwiebel
- 1,2 Pilze
- 1 Gewürzkurze
- ein paar Garnelen
- ein paar Blätter Koriander
- Wasabi-Paste
- Ingwer und Sojasoße

Zunächst aber musste der REIS gekocht werden, was sich schon als kleine Herausforderung darstellte. Damit der Rest die richtige Klebkonsistenz erreicht, darf er nur mit wenig Wasser gekocht werden (ein Reiskocher erleichtert die Arbeit wohl, aber es geht auch so).
Wir haben 200 g Sushireis mit 250 ml Wasser gekocht, dabei muss der Deckel möglichst auf dem Topf bleiben, damit der Wasserdampf sich nicht verflüchtigt - aber aufpassen, dass der Reis nicht anbrennt! Anschließend vermengt man den heißen Reis mit einer Prise Salz, 3 EL Reisessig und 2 EL Zucker (diese Mischung aus Salz, Essig und Zucker vorher erhitzen) und lässt ihn abkühlen.

Dann geht's ans Rollen! Wir haben zwei verschiedene Sushis ausprobiert: Maki und Inside-Out (bei denen ist der Reis außen und die Alge innen).

Für die Makis haben wir zunächst ein halbes Algenblatt befeuchtet und mit Reis belegt, anschließend kann nach Lust und Laune Gemüse/Fisch längs und mittig hinzugefügt werden. Dann wird das ganze auf einer Bambusrolle mit etwas Druck zusammengerollt und in Stücke geschnitten.


Bei den Inside-Out-Rollen wurde die Bambusrollen mit einer Frischhaltefolie belegt (damit der Reis nicht dran pappt), diese mit Sesam ausgestreut und der Reis darauf verteilt. Anschließend kommen Alge und Gemüse hinzu und wieder wird gerollt!


Und da sieht man die Produktion des heutigen Abends! Ein paar Teller mit einigen Sushis drauf, 2 Röllchen konnte ich retten und für den nächsten Tag als kleinen Zwischengang reservieren - der Rest wurde schnell verputzt. Mein Favorit: Gurke, Avocado, Garnele!



Sonntag, 20. März 2016

Klebekuchen aus Schweden

Wenn der Mitbewohner und ich für eines bekannt sind, dann für unser schokoladiges Mitbringsel zu so mancher Party. Deswegen ist es allerhöchste Zeit, dass dieser Köstlichkeit auch hier ein Eintrag gewidmet wird. Die Rede ist vom dem schwedischen Klebekuchen - dem Kladdkaka. Die Zubereitung ist sehr einfach und das Ergebnis maximal lecker. Einfrieren lässt sich das gute Stück auch sehr gut, falls man mal ein paar mehr für gewisse Festivitäten vorbereiten möchte. 

Zutaten für einen Kladdkaka







  • 2 Eier
  • 100 g Margarine
  • 3 dl Zucker
  • 2,5 dl Mehl
  • 4 EL Kakao
  • 1,5 TL Vanillezucker
  • Prise Salz


  • Zusätzlich können noch 150 g Kirschen aus dem Glas oder 1 Päckchen (100 g) Krokant dem Teig beigemengt werden. 

    Zubereitung

    • Margarine schmelzen
    • Zucker und Eier cremig rühren
    • Margarine unterrühren
    • Restliche Zutaten mischen und zum Zucker-Butter Gemisch geben
    • Evtl. noch Kirschen oder Krokant hinzufügen
    • Den Teig in gefettete Springform (24 cm) geben und 25-28 min bei 180 C Ober/Unterhitze backen (bei größeren Formen ein paar Minuten kürzer backen)
    (Es fehlt ein Bild, wo der Mitbewohner die Rührstäbe ableckt.) 



    Da ist der fertige Kuchen, jetzt nur noch mit Puderzucker bestreuen. Die Schweden reichen dazu Schlagsahne oder Vanilleeis. 



    Samstag, 19. März 2016

    Stuhldeko für das Brautpaar

    So eine Hochzeit kann ganz schön aufregend sein - da ist es gut, wenn das Brautpaar schon einmal weiß, wo es sich hinzusetzen hat. Und nebenbei sieht so ein extra angefertigter Stuhlschmuck auch sehr hübsch aus.

    Benötigt wird:
    • Schönes, etwas festeres Papier, aus dem Kreise (Durchmesser 14 cm) geschnitten werden
    • Buchstaben-Schablonen (schöne Schrift aussuchen, Buchstaben ausdrucken und Innenfläche ausschneiden)
    • Wolle
    • Kunst-Blümchen
    • Acrylfarben und Schwamm
    • Heißkleber und Locher



    Zunächst werden die Schablonen auf den Pappkreisen mit Klebeband fixiert. Anschließend wird die Farbe mit dem Schwämmchen aufgetupft. Dabei muss die Farbe gar nicht überall gleichmäßig aufgetragen werden. 

    Für den nächsten Schritt wird die Heißklebepistole angeschmissen und mit dem Kleber die Blumen auf der Pappe befestigt. Dann müssen nur noch ein paar Löcher in die Kreise gestanzt werden.


    Zum Schluss die Pappkreise auf die Wolle fädeln und schon können die Brautpaarstühle beschmückt werden!



    Kissen für Verliebte

    Durch dieses Projekt im Vintage-Stil bekommen die Hochzeitsringe während der Trauung einen ganz besonderen Platz.

    Zunächst wird aus Stoff in Jute/Leinen-Optik ein Quadrat in 15 cm x 15 cm gezeichnet (ganz unprofessionell mit Kuli) und mit 1 cm Abstand ausgeschnitten.


    Für den Spitzenrand wird zunächst die Spitze ringsherum festgenäht, so dass die Spitze auf der rechten Stoffseite liegt und nach innen zeigt. Dafür wird die Spitze auf dem Stoff mit Nadeln fixiert und auf dem Kulistrich auf der linken Seite entlang genäht

    Als nächstes wird die Spitzenbordüre mittig auf dem anderen Stoffquadrat auf der rechten Seite fixiert und entlang des Kulistrichs festgenäht.
    Nun wird auf der rechten Seite dieses Stoffes ein kleines Perlenhäufchen drapiert und  angenäht.










    Anschließend müssen nur noch die beiden Stoffquadrate entlang der Linie rechts aus rechts aufeinander genäht, gewendet und mit Watte gefüllt werden. Die Wendeöffnung per Hand schließen.


    Damit die Ringe auf dem Kissen halten, werden 2 Seidenbänder (Länge 60 cm) auf dem Kissen fixiert. Und damit man eine gute Schleife binden kann, werden die Bänder bei einem Drittel der Länge festgenäht. 
    Da sind die zwei Schmuckstücke auf ihrem schmucken Kissen!

    Sonntag, 28. Februar 2016

    Schneller Hase

    Ostern steht vor der Tür und die Dekoläden füllen sich mit Hasen, bunten Eiern und Hühnern. Auch bei uns ist ein Häschen eingezogen, das wurde ganz fix aus 2 Lagen Stoff zusammengenäht.

    Zuerst wird im Internet nach einer passenden Vorlage gesucht. Diese wird dann auf einen von zwei Stoffteilen übertragen. Am besten eignet sich Stoff mit Leinenanteil. Anschließend werden die Stoffe zusammengenäht (und zwar links auf links, da dieses Mal nicht gewendet wird!).


    Ich hab ein paar Mal hin und zurück genäht, damit die Naht schön dicht wird. Außerdem habe ich ein kontrastfarbenes Garn verwendet. Zum Füllen wird unten eine Öffnung gelassen. Nachdem die Füllwatte den Hasen ausgestopft hat, kann man die Öffnung dann per Hand schließen. Der überstehende Stoff wird (am besten vor dem Füllen, wie ich feststellen musste..) nahe an der Naht abgeschnitten, eine Zickzackschere macht einen schönen Effekt!
    Dann bekommt der Hase noch eine Schleife um den Hals und kann loshüpfen!



    Hier der fertige Hase nach einem Sprung in die Bellis.