Sonntag, 25. März 2012
Donnerstag, 22. März 2012
Musik vom Kristofer aus Schweden
Besuch von Kristofer Åström mit seinen Bandkollegen, die auch seine Klone sein könnten. Zumindest tragen sie das Haupthaar sehr ähnlich. Der eine Klon versteckt ist etwas schüchtern und versteckt sich hinter der Säule, der andere im Schatten. Aber Kristofer schrammelt links im Bild fröhlich vor sich hin. Der hatte - so als der typische eher wortkarge Klischeeschwede - in den Musikpausen nicht viel zu erzählen, wollte halt keine Zeit verlieren und lieber schnell zum nächsten Lied kommen. Die waren aber auch wirklich schön - wie when her eyes turn blue (gibts hier zu hören).

Sonntag, 18. März 2012
Frühlingsboten
Jetzt nach ein paar Tagen mit herrlichem Frühlingswetter sprießt und treibt es draußen nur so um die Wette.
An der frischen Luft werden per Fahrradanhängerexpress ein paar Blumen aus dem Gartenbaumarkt Richtung Balkon kutschiert.
Und schon können Bellis & Co. die Aussicht vom 2. Stock genießen.
Ein paar Blumen haben es sich im Wohnzimmer bequem gemacht.
Sonntag, 4. März 2012
Seepferdchen im heißen Fett
Letztens in der Heimat vom Mitbewohner: Da fanden wir diese künstlerischen Gebilde vor. Die hatte Mitbewohners Mama aus dickausgerolltem Hefeteig mit einem Glas ausgestochen und dann ein paar Stunden gehen lassen.
Ja und was wird wohl mal aus denen werden?? Neeiiin, keine Berliner und auch keine Krapfen - sondern Kreppel!
Zum Kreppel backen braucht es neben dem Hefeteig Fett. Vieles davon. Und dass sich in dem Topf nicht nur Sonnenblumenöl sondern auch Schweineschmalz befindet - das vergisst man als Vegetarierin wie ich mal lieber ganz schnell.
Wenn das Fett am Holzlöffel sprudelt, ist es heiß genung und es kann losgehen.
Hier sieht man schon die ersten Kreppel fröhlich im Fett schwimmen. Wenn sie (dunkel)braun sind , werden sie gewendet.
Und sie schwimmen noch etwas weiter (das Fett sieht auf den Fotos aber auch wirklich hübsch aus - so blubbrig-glibbrig),
bevor sie herausrausgefischt, auf Küchenpapier abgetropft und in Zucker gewendet werden.
Von innen sehen sie auch gut aus.
Da sind sie schon alle beisammen. Hübsch herausgeputzt und bereit, im Mund zu landen - dabei ihren Zucker vorher schön im Gesicht zu verteilen.
Staatliches Endergebnis:
Mitbewohners Mama: 2
Ich: 4
Mitbewohner: 11 ("Also mein Rekord liegt ja bei 20 oder so")
Sonntag, 26. Februar 2012
An einem möhrigen Sonntagnachmittag
Der heutige Tag wurde dazu auserkoren, einen Morotskaka ( = Möhrenkuchen) nach orginal schwedischem Rezept zu backen. Nachdem der letzte Kuchen es nicht zu einem Blogeintrag schaffte, da er stattdessen vorher in der Tonne landete (man hatte aus unerfindlichen Gründen die doppelte Menge an Zucker zum Karamelisieren der Äpfel verwendet und beim Essen das Gefühl auf einem nicht enden wollenden Bonbon zu kauen), versuchten der Mitbewohner und ich - motiviert vom schönen Sonnenschein - heute erneut unser Glück.
Zutaten:
Teig
2,5 dl neutrales Öl.
3,5 dl Zucker.
4 dl geriebene Möhren.
4,5 dl Mehl.
3 Eier
2 Teelöffel Backpulver
1 Teelöffel Zimt
0,5 Teelöffel Salz
0,5 Teelöffel geriebene Muskatnuss
Glasur
Saft und Schale einer halben Zitrone
250g Frischkäse
0,5 dl Puderzucker
1 Messerspitze Vanillezucker
Man merkt: Die Schweden kochen gerne in Deziliter. Und daher ist so ein Abmessgefäß (s. Bild) unverzichtbar. Oder man verrechnet irgendwie die Dichte von allem. Äh lieber nicht, zu kompliziert. Und übrigens sind 400ccm = 4dl. Das weiß ja jedes Kind. Ich jetzt auch.
Auf jeden Fall werden die 4dl Möhren gerieben.
Dann Öl und Zucker vermengt. Möhren und Eier dazu. Nebenan steht schon das Mehl mit Zimt, Backpulver und Muskat bereit, das kommt dann zum Öl-Zucker-Möhren-Ei.
Alles in eine gefettete Form schütten und bei 170°C (Umluft) ca. 45 min backen.
Für die Glasur Zitronensaft und -schale mit Frischkäse, Puderzucker und Vanillezucker vermischen.
Dann den Kuchen aus dem Ofen holen und abkühlen lassen -
In der Zwischenzeit einen Vorfrühlingssparziergang absolvieren.
Dann nur noch die Glasur auf dem Kuchen verstreichen..
... und selbigen umgehend verspeisen! Mhm lecker! Und gar nicht "kaka"!
(Über etwaige Reste freut sich die Tatort-Community)
Sonntag, 19. Februar 2012
Achtung, fertig, Rosenmontag!
Dieses Jahr steht die fünfte Jahreszeit bei uns unter einem wässrigen Motto. Käpt'n Blaubär - alias der Mitbewohner - suchte erfolglos nach blauen Handschuhen. Da sich die Auswahl von Winteraccessoires für Männer in Grenzen hält, gings dann kurzerhand ins Wollgeschäft und ich strickte im Eiltempo Handschuhe in blaubärblau.
Wer hat heutzutage noch maßgestrickte Handschuhe? Der Mitbewohner schon! Und weil er sich so freut, macht er lustige Fingerspiele.
Nächstes Projekt: Ein Meerjungfrauenkostüm. Fazit eines Nähnachmittags: Pailettenstoff zu nähen bringt keinen Spaß. Also wirlich null. Also am Ende, wenns dann nach mehreren krampfthaften Wutanfällen, weil zum 108567. Mal der Faden gerissen ist, endlich fertig ist, dann natürlich schon.
Hier der fertig ausgestopfte Nixenschwanz mit passendem Gürtel, Armband und Fadensalat.
Und schon geht die Meerjungfrau zum Baden auf den Balkon.
.. die schon wenig später in der wilden Meerjungfrauenmähne verschwinden.
Donnerstag, 2. Februar 2012
Zwei gar nicht unfreundliche Türsteher
Ist doch toll, wenn einem die Tür aufgehalten wird, oder nicht? Hundi und Katzi machen das ganz ohne Murren und Knurren.
Die komplette Anleitung gibts hier.
Kurz und bündig:
Vorlagen auf Stoff und Vlieseline übertragen, ausschneiden. Vlieseline auf linke Seite des Stoffes bügeln. Körperseiten rechts auf rechts zusammennähen. Bodenteil annähen. Wenden. Bei Hund noch Ohren dran.
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