Donnerstag, 17. September 2015

Äpfelpflücken

Die ersten neuen Äpfel im Jahr schmecken immer besonders gut - und am besten, wenn man sie direkt vom Baum pflücken und zu Marmelade oder Kuchen verarbeiten kann. Also suchten den Mitbewohner und ich die Bäume auf den nahegelegenen Streuobstwiesen nach den schönsten Äpfeln ab.
Am Schluss besuchten wir noch die lieben Bienchen in ihrem wuseligen Bienenstock, die dieses Jahr wieder so fleißig waren!

 

EIn Teil der Äpfel wurde zusammen mit marktfrischen Zwetschken zu Hefekuchen à la Ursula verarbeitet. Hier das Rezept, das immer gelingt und immer ausgezeichnet schmeckt.

1 Würfel Hefe
1 kg Mehl
400 ml warme Milch
250 g Zucker
1 Tüte Vanillezucker
1 gestrichener TL Salz
100 ml warmes Öl
0,5 kg Zwetschken
3 Äpfel 
  • Hefe mit bisschen der warmen Milch + 1 TL Zucker verrühren, in Tasse aufgehen lassen (s. Bild - ein 1A-Hefe-Atompilz-Exemplar)
  • Diese Mischung mit 1/3 der Mehlmenge und restlicher warmer Milch in Schüssel gut verrühren und abgedeckt gehen lassen, bis sich der Teig verdoppelt hat (ca. 1 h)
  • Den Teig einmal durchrühren und Zucker, Vanillezucker, Salz, Öl dazugeben. Dies dann rühren, bis der Teig Blasen schlägt.
  • Das Mehl hinzufügen und loskneten
  • Die eine Hälfte des Teiges kann eingefroren werden 
  • Die andere Hälfte auf Backblech ausrollen, Obst drauf verteilen und erst ca. 30 min bei 50 C gehen lassen und dann ca. 30 min bei 180 C (jeweils O/U-Hitze) backen.
  • Mit Zimt/Zucker bestreuen und probieren

Samstag, 5. September 2015

Heute mal Böhnchen

Vor ein paar Monate hatten der Mitbewohner und ich ein paar Buschbohnensamen geschenkt bekommen (Danke, Nadine!) mit dem Hinweis: Die gehen immer. 
Und tatsächlich: Obwohl wir Ihnen nur noch ein kleines Plätzchen in unserem Garten anbieten konnten, wuchsen die Pflanzen sehr schnell - und vor ein paar Wochen hingen plötzlich lila Böhnchen dran! Inspiriert von Mitbewohners Mama wurden diese nun zum Salat verarbeitet!

Die Bohnen (die Ernte lag bei so 25 Stück) werden von ihren Enden befreit und dann gedrittelt.
Anschließend werden sie in leicht kochendem Salzwasser 15 min gegart. Dabei vollzieht sich eine wundersame Reaktion und die Bohnen werden grün!
Für den Salat wird eine kleine (oder halbe) Knoblauchzehe mit 1 EL Olivenöl und 1 TL Balsamicoessig, Salz, Pfeffer, Bohnenkraut und Fenchelgrün gemischt. Außerdem gibt's noch ein paar Kidneybohnen dazu. Alles mischen. Fertig!

Montag, 24. August 2015

Schnelles Süppchen

Bei diesem Rezept übernehmen Ofen und Mixer die meiste Arbeit. Das Gemüseschneiden geht auch ganz fix und schon steht ein lecker Süppchen bereit.  

Für so 6 Portionen: 
1 kg Strauchtomaten
3 rote Paprika
1 rote Zwiebel
2 Knoblauchzehen
Rosmarin, Thymian, Chili nach Belieben
3 EL Olivenöl

Gemüse grob kleinschneiden, mit Kräutern und Öl mischen und auf Backblech verteilen. 


Ab geht's in den Ofen bei 200 C (Ober-/Unterhitze) für ca. 30 min bis das Gemüse leicht braun ist.
Dann kommt alles mit 0,5 L (wenns eher flüssig werden soll auch mehr) Gemüsebrühe und 2 EL Tomatenmark in den Mixer. Die Suppe nochmals aufkochen und mit Klecks Saurer Sahne oder Schmand servieren.

Freitag, 7. August 2015

Holla, Hollunder - des Busches 2. Akt

Nachdem die Blüten des Hollunder schon als Sirup höchst geschmackvoll zum Einsatz kamen, wurden die an den Büschen noch übriggebliebene Dolden, die sich mittlerweile zu Beeren verwandelt haben, heute zu Gelee verarbeitet. Beeindruckend, dass man so die Pflanze zweimal zu etwas Köstlichem verarbeiten kann!


Die ganze Aktion ist etwas zeitaufwendiger als der Sirup und man wird bei der Arbeit mitunter leicht rot besprenkelt.

Ca. 500 g Beeren wurden von den Dolden gezupft. 


Diese wurden dann mit ca. 350 ml Wasser aufgekocht,15 min köcheln lassen. 
Anschließend musste mit Hilfe eines Siebs und etwas Gestampfe der Saft von den festen Bestandteilen befreit werden.


Dieser Saft wurde dann mit 1:2 Gelierzucker, 1 EL Zitronensaft2 EL Vanillezucker und 1/3 TL Zimt 4 min gekocht und in saubere Gläser gefüllt. 



Mittwoch, 5. August 2015

Und was passiert so im Gemüsebeet?

Heute sind eigenhändig gepflückte, aus dem Boden gezogene und frisch geerntete Möhre, Kohlrabi und Co. die Gaststars auf dem Abendbrotteller. Etwas krumm, ungleichmäßig, kurz geraten -da offenbart sich die natürliche Gemüsekunst, die einem im Supermarkt komplett verborgen bleibt. Darauf ein herzhafter Biss ins Tomaten-Käse-Brot! 



Samstag, 11. Juli 2015

Sommertag

Wie erlebt ihr den Sommer? Der Mitbewohner und ich haben schon einige schöne Sommertage verbracht. Dieser hier war ein wahres Prachtexemplar.

Zunächst wurde eine erfrischende Limo gemischt aus 2 EL Holunderblütensirup, einem Stiel Minze, Scheiben einer halben Zitrone, zwei Scheiben Ingwer, aufgefüllt mit 1L Wasser und Eiswürfeln. 


Anschließend reisen wir von Langeoog nach Helgoland - leider nur auf dem Papier. Macht aber auch Spaß, den Zirkel zu schwingen!


Die Lust aufs kühle Nass geweckt, ging es auf zum Badesee. Das war fast wie Urlaub.


Am Abend wurde ein besonders leckres Essen gekocht: Nudeln mit Artischocken-Salbei-Soße und Fenchel aus dem Ofen. 

Dafür (für 2 Personen) 1 Fenchel  in Scheiben schneiden, mit Olivenöl, Salz/Pfeffer, Oregano marinieren und zwischen zwei Schichten Alufolie bei 180 C im Ofen 30 min garen. 
In der Zeit 250 g Bandnudeln kochen. Außerdem 2 Knollen Knoblauch, und 3 Stiele Salbei in Olivenöl und Stück Butter anbraten, dann ein Glas abgetropfte Artischocken dazu. Mit 2 Kellen Nudelwasser abschrecken und 150 g Saure Sahne druntermischen. Mit Salz/Pfeffer würzen. Mit den Nudeln mischen und Parmesan drüberstreuen.
Dazu ein grüner Salat. 



Samstag, 20. Juni 2015

Holla, Hollunder!

Um sich das Mineralwasser oder auch das ein oder andere Sektchen an einem warmen Sommertag zu versüßen, hat die Natur den Hollunder erfunden, der sich ganz einfach in leckren Sirup verwandeln lässt:
Man sammle um die Mittagszeit 25 Hollunderblüten und befreie diese von kleinen Krabbeltierchen durch kurzes Ausschütteln.


Dann werden 2 Zitronen in Scheiben geschnitten und mit 900 ml Wasser, 1/2 Päckchen Zitronensäure (zB von Dr. Oetker) und 1 kg Zucker (ja, es wird süß) aufgekocht. Anschließend diesen Sud über die Hollunderblüten in einen großen Topf kippen und das ganze im Kühlschrank so 2 Tage ziehen lassen. Ab und zu umrühren.


Nun das Ganze mit Sieb und Tuch abseihen und den Sirup noch einmal aufkochen.


Zu guter Letzt den Sirup in Flaschen füllen und andere und sich selbst damit beglücken!